Der letzte Arbeitstag der Woche ist auch geschafft. Erneut war der Posteingang recht überschaubar und ich bin nicht allein mit der Annahme, dass das die Ruhe vor einem Sturm ist. Sturm gab es heute ja genug, ich habe die Berichte über das Schnee-Chaos verfolgt. Da kann ganz schön viel Arbeit auf die Versicherungen zukommen. Ich selbst bin zwar nicht direkt in einer Unfallabteilung tätig, aber wenn ein Sturz ganz böse Konsequenzen hat, ist der Gestürzte womöglich berufsunfähig. Dann schreibt er uns und wenn unsere Dunkelverarbeitung nicht alles lesen kann, dann werde ich aktiv.
Hier in Nürnberg war alles ruhig. Es fing als ein schöner Wintertag an, trübte sich aber im Laufe des Tages immer mehr ein. Gegen Abend war jeglicher Schnee geschmolzen und es gab kräftige Winde und Regen. Wahrscheinlich ist es morgen ziemlich rutschig da draußen. Da ich mir für das Wochenende nichts vorgenommen habe, werde ich wohl daheim bleiben.
Den Abend verbrachte ich mit Animal Crossing und dem Film des Tages, damit verbunden jede Menge Kopfschütteln.
Mit dem Film des Tages hat die F&F-Serie endgültig jeden Bezug zur Realität verloren. Beim großen Finale habe ich extra mal aufgepasst, ob die ganzen Szenen nicht alle gleichzeitig spielen und der Film es einfach nur verpasst hat, das zu erklären. Leider ist dem nicht so. All die Szenen spielen sich nacheinander ab und damit müsste die Landebahn, auf der sich alles abspielt, mindestens 50 Kilometer lang sein. Egal wie man sich verfolgt und mit welchem High-Tech man sich gegenseitig abschießt, Niemand zielt jemals auf die Reifen. Michelle Rodriguez ist wieder dabei und hat ihren einen Gesichtsausdruck mitgebracht. Im Film hat sie Gedächtnisschwund, hat aber komischerweise nicht verlernt waghalsig Auto zu fahren. Ich werde die Serie nicht fortsetzen, die nächsten zwei Filme habe ich schonmal gesehen und es wird ja nicht besser.