Blog 2026
Es gibt einen guten Vorsatz für das Jahr 2026. Jeden Tag einen Film anschauen. 365 Filme am 31.12.2026. Jeden Tag ein Blog-Eintrag.
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Heute ging es mal wieder ins Büro. Die letzten Arbeitstage verbrachte ich komplett im Home Office, was ziemlich untypisch für mich ist. Eigentlich will ich ja Strom sparen. Acht Stunden am Laptop mit zusätzlichem Monitor ist schon ein ordentlicher Stromverbrauch. Dazu läuft ja auch noch der Router. Ich will nur ungern mit dem Bezahlen meiner privaten Stromrechnung dafür sorgen, dass es bei der Arbeit läuft.
Es war ein guter Arbeitstag und mein Pensum war beachtlich. Als Team haben wir unseren Posteingang richtig gut abgearbeitet und erneut den Status grün für morgen gesetzt. Am Vormittag wurde der Wahlaushang zur Betriebsratswahl veröffentlicht, ich stehe auf Startplatz 59. Neben meiner eigenen werde ich wohl noch zwei weitere Stimmen bekommen, das wurde mir heute zumindest schon zugesagt. Ein paar Kolleginnen fiel heute auch mein Outfit auf. Ein dicker Pullover und dazu eine dunkelblaue Jeans. Kein Rock? So weit habe ich es schon gebracht, ich falle eher in einer Jeans auf.
Nach der Arbeit machte ich es mir daheim auf der Couch gemütlich und sah mir den Film des Tages an. Danach schaltete ich alles ab, legte mich hin und genoss die Ruhe. Dabei dachte ich an gestresste Eltern, die sich im Bad einschließen, nur um mal Ruhe zu haben. Ich dachte an Hundebesitzer, die bei der Kälte mehrmals pro Tag mit ihrem Liebling raus müssen. Single zu sein bedeutet frei zu sein. Wenn man einen Punkt erreicht hat, an dem eine Beziehung gar nicht mehr das Ziel und eine Frau gar nicht mehr so verlockend ist, dann ist das wohl die höchste Stufe der Freiheit.
Den Router habe ich gestern schon vom Strom genommen und heute auch gar nicht eingeschaltet. Nur kurz wurde das Smartphone zum Hotspot, damit ich über mein Tablet diesen Blog veröffentlichen kann. Ein Leben offline ist nicht möglich, das muss ich mir eingestehen. Es ist aber durchaus möglich, deutlich weniger online zu sein. Selbst auf meine geliebten Videospiele muss ich nicht nicht verzichten, dank gut gepflegter Konsolen, Spiele und Controller aus den späten 80er- und frühen 90er-Jahren.
Film des Tages: Otto - Der neue Film
Als ich den Film zum ersten Mal sah war ich noch jung und unschuldig. Solche Frauen, wie die im Film dargestellte Gabi Drösel, würde es doch in echt gar nicht geben. Und was der Otto da macht, ist doch eigentlich ganz witzig.
Genau wie der erste Otto-Film ist auch dieser nicht so gut gealtert. Es scheint viele Frauen zu geben, die "Golddigger" sind, sich also mit den merkwürdigsten Gestalten abgeben, solange diese Rang und Namen haben. Mir kann das nicht passieren, ich habe nichts und bin nichts. Otto ist leider auch ein sehr aufdringlicher Verehrer in diesem Film, das geht schon stark in Richtung Belästigung. Auch Anna ist ziemlich heimtückisch um an ihr Ziel zu kommen und das gelingt ihr am Ende sogar noch. Erst als sie sich deutlich attraktiver zeigt ist dann auch Otto an ihr interessiert. Der Film strotzt nur so vor Zeitsprüngen und Logiklöchern. Vielleicht habe ich aber auch einfach nur zu viel mitgedacht.
Trotzdem bin ich immer wieder gut unterhalten. Von den vielen Anspielungen auf Schwarzenegger, von den drei Fußballfans, den Eskapaden im Eisstadion und natürlich auch von Gabi Drösel, dargestellt von Ute Sander.
Heute war also der Warnstreik der VAG Nürnberg. Es fuhren keine Busse und keine Bahnen. Ein Glück, dass ich die Möglichkeit habe im Home Office zu arbeiten. Sonst hätte ich dafür einen Urlaubstag opfern müssen. Angeblich gab es einen Notfall-Fahrplan. Dabei wären die Busse und Bahnen aber wohl hoffnungslos überfüllt gewesen. Die nächste Tarifrunde beginnt in zwei Wochen, aktuell heißt es aber, dass es schon vorher zu erneuten Streiks kommen könnte. Diese würden frühzeitig angekündigt. Jetzt muss ich wohl zumindest die lokalen Nachrichten verfolgen und hoffen, dass es nicht auf einen Freitag fällt.
Bei der Arbeit gab es heute nichts Besonderes, es war eben ein Montag mit ordentlich viel zu tun und dem Erfolgserlebnis, dass wir das auch alles geschafft haben. Nach der Arbeit schaute ich mir gleich den Film des Tages an, bevor ich mich der Welt der Videospiele widmete.
Auch ohne den Warnstreik wäre der Tanzkurs heute für mich ausgefallen, meine Tanzpartnerin war leider verhindert. Am Mittwoch bleiben die Tanzschuhe auch stehen, erst am Freitag werden sie gebraucht.
Spät am Abend stieß ich beim Klicken durch YouTube noch auf eine Doku über Menschen, die in Deutschland einsam leben und sterben. Da gibt es kirchliche Einrichtungen, die dann Informationen einholen, damit bei der Beisetzung eine Rede gehalten werden kann. Auf der Gegenseite gibt es Ämter, die nach Familienmitgliedern suchen, wenn auch nicht aus edlen Gründen. Es geht nur um die Übernahme der Kosten. Darum werde ich mich jetzt auch mal langsam kümmern müssen.
Nein, keine Sorge: Das Thema ist nicht akut. Zu vererben habe ich nichts, außer Schulden. Dafür braucht es kein Testament. Meine Schwester oder Nichte wird all meine weltlichen Besitztümer übernehmen. Ich bin Organspender, obwohl ich Diabetiker bin. Vielleicht kann ich ja nach meinem Ableben noch nützlich sein. Wenn der Gevatter mich gefunden hat, soll entnommen werden, was noch irgendwie brauchbar ist. Der Rest soll in eine billige Holzkiste gepackt und diese dann verbrannt werden. Die Asche kommt dann in eine einfache Urne und wird irgendwo anonym beigesetzt. Eine Trauerfeier wird es nicht geben, da käme sowieso keiner hin. Auch eine Gedenkstätte braucht es nicht, mich sucht ja schon zu Lebzeiten keiner mehr auf. Dafür werde ich nach meinem irdischen Tod noch ein paar Leute besuchen, ich habe also nicht vor in Frieden zu ruhen. Ganz im Gegenteil, dann wird so richtig gepoltert.
Film des Tages: Otto - Der Film
Ich habe den Film auf DVD und kann ihn mir daher ungeschnitten ansehen. In der TV-Version oder bei Streaming-Diensten läuft ja inzwischen eine zensierte Version dieses 40 Jahre alten Films. Gemeint ist die Szene mit Günther Kaufmann und auch die Polonäse am Ende des Films. Damals dachten wir uns alle noch nichts dabei, heutzutage sind die meisten von uns da eben flexibler. Dieser Film ist ja bis heute einer der erfolgreichsten deutschen Kinofilme und mich freut es auch, Elisabeth Wiedemann mal in einer anderen Rolle zu sehen, als nur in der Rolle der Else aus "Ein Herz und eine Seele". Gönnt Euch diesen Film ruhig mal, wenn auch nur aus historischem Interesse.
Wie erwartet habe ich sehr gut und auch richtig lange geschlafen. Bis ich dann in Schwung kam verging auch nochmal etwas Zeit und dann war es auch fast schon zu spät für Frühstück. Gegen Mittag gönnte ich mir dann erstmal ein heißes Schaumbad. Dieser Spruch von wegen "zu heiß gebadet" trifft bei mir zu, ich will in der Badewanne schwitzen. Eine eigene Sauna kann ich mir nicht leisten und der Vermieter würde mir wohl auch den Vogel zeigen wenn ich deswegen mal anfrage.
Inzwischen ist es schon eine kleine Tradition geworden, dass ich sonntags ein paar Stunden lang ein Spiel aus der Zelda-Serie zocke. Heute war es "Tears of the Kingdom", in dem ich wieder auf die Suche nach Höhlen ging, Gegner besiegte oder mir einfach die schöne Landschaft im Sonnenuntergang ansah. Durchgespielt habe ich das Spiel schon lange, doch es gibt immer wieder etwas zu entdecken. Selbst im Vorgänger "Breath of the Wild" habe ich noch nicht alles gefunden was es zu finden gibt. Und das Spiel wird nächsten Monat sogar schon neun Jahre alt. Mein Lieblingsspiel der Serie ist das 1998 erschienene "Ocarina of Time". In der Community gibt es aktuell Spekulationen, dass es bald ein weiteres Remake dieses Spiels geben könnte. Ich würde mich freuen wie ein kleines Kind wenn es wirklich so kommt.
Abends schaute ich mir dann den Film des Tages an. Schon als kleiner Knabe liebte ich die Filme mit Bud Spencer und Terrence Hill. Damals liefen die ja gerne mal im Abendprogramm und ich futterte nebenbei Teewurst-Brote. Genau das habe ich heute auch wieder gemacht. Auch eine Art, sich wieder jung zu fühlen. Morgen Früh, wenn der Wecker sich meldet, bin ich dann wieder alt. Vom Gefühl her bin ich dann wahrscheinlich sogar viel älter als 47.
Film des Tages: Die Miami-Cops
Die Filme von Bud Spencer und Terrence Hill sind für mich seit meiner Kindheit ein Garant für beste Unterhaltung. Egal welche Rollen die beiden spielen, es macht einfach Laune und die deutsche Synchronisation haut legendäre Sprüche raus. In diesem Film sind sie Polizisten, die in Miami einen Mordfall zu klären haben. Etwas ernster als andere Filme und dennoch einer meiner Lieblinge. Die Melodie aus dem Vorspann sollte euch am besten richtig gut gefallen, man hört sie sehr oft. Zu diesem Film hat wohl auch der Tourismus-Verein von Miami etwas dazugelegt, ähnlich wie bei Police Academy 5. Stört aber nicht weiter. Von mir aus könnte es ja auch viel mehr Filme geben, die in Nürnberg spielen.
In der kommenden Woche kehre ich ins Büro zurück, das habe ich mir fest vorgenommen. Nur am Montag nicht, da streikt der ÖPNV den ganzen Tag lang. Ich komme also nicht aus meinem Kaff heraus. Einmal pro Stunde würde ein Bus fahren, aber ich kann mir denken wie voll der sein wird. Verhältnisse wie in Tokio. Daher entfällt auch der Tanzkurs am Montag und auch für Mittwoch hat meine Tanzpartnerin abgesagt. Immerhin, am Freitag geht es wieder auf die Tanzparty, diesmal mit den Schuhen und nicht mit der Musiksammlung. Ganz spontan habe ich mich mit einer jungen Dame verabredet, jetzt schauen wir mal, ob und wie wir harmonieren. Außerdem will ich hier in meinem kleinen Haushalt noch ein bisschen was erledigen und dann auch mal wieder in meinen sozialen Netzwerken etwas veröffentlichen. Vielleicht habe ich ja sogar in einem Livestream mal wieder was zu erzählen.
Als ich nach meinem DJ-Gig nach hause gekommen bin war es schon nach Mitternacht, doch ich war viel zu aufgekratzt um gleich schlafen zu gehen. Es lief ja alles bestens und da habe auch ich ein bisschen Euphorie im Körper. Das soll natürlich genossen werden.
Nach nur fünf Stunden Schlaf war ich dann doch schon wieder wach und wusste genau, wenn ich nicht sofort alles erledigen würde, bekäme ich heute gar nichts mehr gebacken. Also schnell duschen, anziehen und dann Einkäufe erledigen. Der erste Weg führte in eine Drogerie. Wieder einmal habe ich die 10%-Coupons daheim vergessen. Da meldete sich plötzlich die jungen Dame hinter mir und schenkte mir einen ihrer Coupons. Einfach so. Sie hätte den ja auch für sich behalten können, doch sie machte meinen Einkauf günstiger. Da wird der Tag zum Freund.
Danach ging es weiter zum Supermarkt und dann noch in die Lieblingsbäckerei. So kurz vor Fasching ist die Auswahl an Krapfen groß und in dieser Bäckerei (Bäckerei Gugel in Worzeldorf) gibt es sogar noch Käsekuchen mit Rosinen. Wie in meiner Kindheit. Daheim wartete ich dann noch die Getränkelieferung ab, bevor ich es mir auf der Couch gemütlich machte und etwas wegdöste.
Mein Kühlschrank ist jetzt wieder ordentlich gefüllt und auch die Snack-Schublade in der Küche steht nicht länger leer. Ja, ich bin Diabetiker und tue sehr viel dazu, dass es auch so bleibt. Warum auf etwas verzichten, was ich möchte und was mir schmeckt? Ich verzichte schon auf so viel im Leben. Schokopudding ist nunmal besser als Rohkost. Und Mars macht doch mobil, bei Arbeit, Sport und Spiel.
Erst am Abend widmete ich mich den Videospielen und schaute mir dann den Film des Tages an. Trotzdem werde ich diese Nacht gut und ruhig schlafen.
Film des Tages: Cabin in the Woods
Wieder ein Horror-Film, den ich nicht als solchen einstufen würde. Klar, manche Szenen entsprechen schon dem Genre. Alles in allem ist es für mich aber eine Horror-Komödie, unter anderem auch wegen der schauspielerischen Leistung. Mit den verschiedenen Monstern hat man sich so viel Mühe gegeben, da ist es ja schon fast eine Schande, dass man sie kaum sieht. Auch die vielen Anspielungen auf berühmte Horrorfilme in der Aufzug-Szene kann man leicht verpassen. Ich liebe diesen Film einfach, weil er sich eben nicht so ernst nimmt. Danach hat man nicht unbedingt Angst, sondern denkt sich eher ein WTF. Der Gastauftritt am Ende hat mich dann doch überrascht. Wie hat man es geschafft, diese Schauspielerin für so einen Film zu gewinnen?
Endlich war es soweit, der erste Gig als DJ im neuen Jahr.
Vorher musste ich den Arbeitstag hinter mich bringen, erneut im Home Office. Nachdem unser Team dem Posteingang wieder den Status grün gesichert hat, konnte ich unbeschwert ins Wochenende starten. Schwer waren kurz darauf nur die Einkaufstaschen. Nach dem Abtauen nahm mein Kühlschrank wieder seinen Betrieb auf. Ganz schön deprimierend, so ein komplett leerer Kühlschrank. Das hielt nicht lange an, aktuell sieht es schon viel besser aus und morgen kommen auch nochmal ein paar gute Sachen hinzu.
Dann kam endlich der Abend. Der FCN hatte ein Heimspiel, wodurch die Straßenführung rund um das Stadion etwas geändert wurde. Dummerweise hat das auch mich betroffen. Ich entschied mich dazu, fast eine Stunde zu früh dort zu sein. Das ist mir lieber, als wenn es zu knapp wird. Pünktlich um 21 Uhr konnte ich die Tanzparty, wie gewohnt mit einem Cha-Cha-Cha, eröffnen. Kurz nach 23:30 Uhr war leider schon wieder Schluss. Da gleichzeitig im kleinen Saal noch eine weitere Tanzparty stattfand war das Tanzstudio gut gefüllt und auch auf der großen Tanzfläche bei mir wurde es schon öfter mal kuschelig. Selbst bei der letzten Rumba hatte ich über 30 Paare auf der Fläche. Kaum Jemand ging also früher nach hause. Genau durchzählen konnte ich nicht. Als ich das letzte Lied anspielte stand plötzlich eine junge Frau vor dem DJ-Pult und forderte mich auf. Da sage ich nicht Nein, ich hatte mich ja ohnehin für die beste Rumba aller Zeiten entschieden. "Love me like you do" von Ellie Goulding. Die Lichter im Saal fast komplett runtergefahren, nur ein paar schummrige Reflektionen von den Spiegelkugeln.
Das Publikum war vom Alter her gut gemischt, das jüngste Tanzpaar vielleicht gerade mal Anfang 20 und das älteste schon deutlich über 70. Sie alle hatten eine gute Zeit. Meine Musikauswahl kam gut an, die Beleuchtung hat gepasst und ich habe es mit meinen Moderationen zwischen den Songs auch nicht übertrieben, nicht zu viel und nicht zu wenig gesagt. Das behaupte ich nicht einfach, das war das Feedback, das ich bekommen habe. Ein Paar hat mir sogar eine Schachtel Pralinen mitgebracht, als Dankeschön für gute DJ-Dienste. Besondere Highlights waren für mich die acht Paare auf der Fläche beim Paso Doble und das junge Tanzpaar, dass bei einem richtig alten Wiener Walzer über die Tanzfläche gewirbelt ist. "Delilah" von Tom Jones ist ja sogar älter als ich. Ich finde es immer wieder schön, wenn Leute denken, dass es sich dabei um ein leidenschaftliches Liebeslied handelt. Mein Englisch ist gut genug um den Text zu verstehen. Sehr liebevoll geht Tom nicht mit seiner Delilah um.
In meiner Playlist waren u. a. auch Amy Winehouse, Enrique Iglesias, Jennifer Lopez, Marc Anthony, Shakira, Toto Cutugno, die Esteriore Brothers und natürlich Helene Fischer. Kein Abend ohne Helene, diesem Motto bleibe ich mir auch 2026 treu.
Film des Tages: Christine
Diesen Film sollte auch jeder kennen und wenn nicht, dann sollte diese Bildungslücke ebenfalls unverzüglich geschlossen werden. Eingestuft ist der Film als Horror, doch wirklich gruselig ist er für mich nicht. Die schlimmsten Szenen waren die, in denen die schönen Autos zerstört wurden. Neben Christine sind auch noch andere Mobile zu sehen, die heutzutage hochwertige Oldtimer wären. Für mich hat der Film den Denkanstoß, was man alles erreichen kann, mit richtiger Unterstützung. Was hätte wohl aus mir alles werden können? Und was würde ich mit einem Auto wie Christine alles anstellen? Es wundert mich etwas, dass es davon keinen zweiten Teil oder ein Remake gibt. Im Remake wäre es wahrscheinlich ein von einem Dämonen besessener Toyota Corolla. Ok, ich will doch kein Remake.
Übrigens kann ich alle beruhigen, ich habe ja nichtmal einen Führerschein. Wobei, Christine kann ja auch ohne Fahrer fahren. Da gäbe doch die eine oder andere Person, die mal den Kühlergrill küssen könnte.
Den gestrigen Tanzabend spürte ich noch deutlich in den Knochen. Getanzt habe ich wohl wie ein 20jähriger, aber ich bin halt keine 20 mehr. Trotzdem war ich fit genug für die Arbeit, wenn auch nur im Home Office. Die Mittagspause habe ich einfach mal verlängert und meinen müden Knochen ein heißes Schaumbad. Überstunden habe ich nicht gemacht, mein Pensum war aber auch in der regulären Arbeitszeit mehr als beachtlich.
Nach dem Arbeitstag hatte ich noch genug Energie übrig um mich etwas um den Haushalt zu kümmern. Erst stand ich am Spülbecken und nach einem kleinen Snack war dann auch der Kühlschrank endlich leer. Ich konnte den Stecker ziehen und das Gerät abtauen lassen. Das ging mir nicht schnell genug, also habe ich beim Eisfach mit Hammer und Schraubendreher nachgeholfen. Schon am späten Abend konnte ich den Kühlschrank wieder an den Strom anschließen. Morgen kommt dann der schönste Teil, das Auffüllen.
Und noch eine Vorbereitung für morgen habe ich gemacht, nämlich das Schreiben einer Playlist. Morgen Abend bin ich wieder DJ im Tanzstudio Schlegl bei der Tanzparty. Wie immer will ich gut vorbereitet sein und habe daher eine Playlist für den ganzen Abend in Excel geschrieben. Theoretisch müsste ich also nur ein Lied nach dem anderen laden und abspielen. Ein gemütlicher Abend. Bisher habe ich die vorbereitete Playlist aber noch nie so abgespielt, wie zuvor niedergeschrieben. Ich will ja auch ganz spontan auf die Tänzer*Innen reagieren und auch Musikwünsche erfüllen.
Film des Tages: Airplane - Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug
Also wer diesen Kultfilm nicht kennt, egal wie alt, muss diese Bildungslücke unbedingt schließen und am besten sofort. Der Film ist legal und kostenlos bei YouTube zu sehen. Die meisten Filme schaue ich inzwischen im Original-Ton, hier ist aber sogar die deutsche Synchronisation witzig. Manche Wortwitze funktionieren nur im Original, doch man hat hier gute Alternativen in deutsch gefunden und das schon damals, im Jahr 1980. Leslie Nielsen bewies hier schon sein Talent für Komödien, Jahre vor der nackten Kanone. So ganz politisch korrekt sind manche Gags heutzutage nicht mehr, daher zitiere ich mal lieber nicht.
Trotzdem: Film anschauen! Jetzt sofort!
Es war ein erfolgreicher Tag. Die Arbeit habe ich erneut im Home Office hinter mich gebracht. Irgendwie kam ich nicht so recht in Schwung, bis ich da im Büro gewesen wäre, wäre es weit nach 9 Uhr gewesen. Da bleibe ich lieber im Home Office und bin schon ab 7:30 Uhr im Sinne des Arbeitgebers zum Wohle von Kunden und Vermittlern tätig.
Nach der Arbeit machte ich mich auf den Weg in die Innenstadt zum Shopping. Dieses Jahr gehe ich mal wieder auf die Faschingsfeier im Tanzstudio meines Vertrauens. Da besteht zwar kein Kostümzwang, aber man fällt schon auf, wenn man "normal" rumläuft. Gut, das kommt bei mir sowieso kaum vor. Für mich sind die Röcke aber keine Verkleidung. Wenn ich mich verkleide, dann wird es nochmal eine Nummer schriller. Tatsächlich wurde ich fündig, mein Kostüm für dieses Jahr steht fest. Für die Tanzparty ist es zwar eigentlich etwas ungeeignet, aber da muss ich durch. Schon vor Jahren ging ich einem Ganzkörper-Kostüm als Eisbär und Jahre davor sogar als Sumo-Ringer. Da wurde es mir schon richtig warm und das wird auch dieses Jahr wieder so sein. Noch wird nichts verraten.
Mit einer gut gefüllten Einkaufstasche, ich fand ja auch noch ein paar andere schöne Sachen, ging es dann weiter zum Tanzstudio meines Vertrauens, wie fast jeden Mittwoch. Mit meiner treuesten Tanzpartnerin ging es in die Tanzcard 3. Klingt nicht nach viel, bei den Tanzkursen ist es aber so, dass man umso weiter fortgeschritten ist, je niedriger die Kurszahl ist. Wir wiederholten heute fleißig Quickstep, Samba, Cha-Cha-Cha und sogar den von mir ungeliebten Slowfox. Meine Tanzpartnerin findet den Tanz gut, also mache ich halt mit. Was tut man(n) nicht alles für eine glückliche Tanzpartnerin? Die meisten Figuren beherrschen wir inzwischen im Jive, einem sehr schnellen Tanz mit Elementen aus Rock & Roll, Boogie Woogie und sogar Twist.
Auf meinen Wegen musste ich feststellen, dass es zwar keinen neuen Schneefall gab, aber eben auch noch nicht alle Wege geräumt sind. Die Straßen sind frei, der Schnee wurde dafür aber zur Seite geschoben, auf Geh- und Radwege. Ob ich da morgen rausgehe, werde ich wohl sehr spontan entscheiden.
Film des Tages: Werner - Volles Roooäää!!!
Der dritte Teil der Filmreihe ist mir sogar lieber als der erste Film. Da möchte man ja fast selber mal in den hohen Norden, nach Knöllerup, reisen und sich mal alles anschauen. Vielleicht sind da ja wirklich die Rocker und Biker sympathisch. Ist mir auf jeden Fall sympathischer als großkotzige Bonzen wie der Herr Günzelsen. Generell gefallen mir natürlich Filme, in denen die gierigen Kapitalisten ordentlich was auf die Mütze bekommen, egal ob real oder Zeichentrick.
Na, wieder einen Ohrwurm? Gern geschehen.
Letzte Nacht muss der Schneefall gestoppt haben, viel ist aber noch nicht geschmolzen. Die Räumfahrzeuge sind natürlich eher in der Stadt unterwegs oder räumen die Wege zur Spielwarenmesse frei. Diese hat heute begonnen und da gibt es auch ohne Schnee und Eis immer wieder Verkehrs-Chaos. Die nächsten Tage brauche ich dann wirklich Geduld. Oder ich muss auf dem Weg zur Arbeit schon sehr früh aufstehen.
Den heutigen Arbeitstag habe ich wieder im Home Office verbracht und vor allem am Nachmittag war das auch schon eine Geduldsprobe. Erstmal musste ich ein Update machen. Dann hatte ich Probleme mit meiner Internetverbindung und dann gab es auch im Firmen-Netzwerk noch irgendwelche Schwankungen. Die Fehlersuche war gar nicht so einfach, erst dachte ich, dass das ganze Problem bei mir liegt.
Auch am Abend hatte ich wieder Probleme mit dem Internet. Ich war nicht ganz offline, aber von voller Leistung kann nicht die Rede sein. Frustriert habe ich komplett den Stecker gezogen und mir den Film des Tages angesehen. Da kam ich wieder mal auf die Idee, in Zukunft öfter mal diesen Stecker zu ziehen. Spart ja auch Strom und man kann sich mit anderen Dingen beschäftigen, wie z. B. einen Schrank mal aus- und aufzuräumen. Da waren Sachen drin, die ich schon seit Jahren nicht mehr berüht habe. Das wird ein Großprojekt, entweder in einem großen Aufwand oder in mehreren kleinen.
Film des Tages: In Time
Den Film habe ich schon mehrmals gesehen. Beim ersten Mal fand ich ihn noch richtig doof. Inzwischen sehe ich ihn richtig gerne und verstehe wohl auch die Botschaft dahinter. Schon jetzt leben wir in einer Welt, in der Zeit tatsächlich zu einer Währung geworden. Die Arbeit, soziale Medien und sonstige Ablenkungen werden mit Zeit und Aufmerksamkeit bezahlt. Darüber denke ich jetzt mal nach, vielleicht sollte ich diese Währung doch anders investieren.
Respekt auch an Amanda Seyfried. In diesem Film musste sie viel rennen und das auch noch auf hohen Absätzen.
Irgendwann gestern Nachmittag hat es angefangen zu schneien und bis jetzt hat es nicht aufgehört. Es war mal etwas weniger und auch mal näher am Regen. Aufgehört hat es aber nicht, dementsprechend sieht die Nachbarschaft aus. Hier in Nürnberg blieben die Schulen dicht und selbst die Straßenbahnen wurden am frühen Abend ins Depot zurückgerufen. Busse fuhren zwar noch, der Fahrplan war aber einfach nicht zu halten.
An solchen Tagen bin ich sehr froh, dass ich die Möglichkeit habe, im Home Office zu arbeiten. Eigentlich wollte ich ja ins Büro fahren, doch daran war nicht zu denken. Das wird wohl auch morgen noch nichts, der Schnee schmilzt ja nicht und wird sogar immer mehr. Montags habe ich ja immer Tanzkurs, doch meine Tanzpartnerin hatte gestern schon abgesagt. So konnte ich in der Wohnung bleiben und mir das Schneegeschehen immer mal wieder ansehen. Zwischendurch haben sich die Bäume sogar eigenständig vom Schnee befreit.
Bitte passt auf Euch auf. Irgendwann rutschen die schweren Schneemassen von den Dächern und Äste könnten durch die zusätzliche Last auch abbrechen und fallen. Die Räum- und Streudienste können auch nicht überall sein, dafür habe ich Verständnis. Es kann auch nicht vor jedem Haus mehrmals täglich geräumt und gestreut werden. Glücklicherweise muss ich das hier nicht übernehmen, davon steht nichts im Mietvertrag.
Spät am Abend ließ dann auch die Internet-Leistung nach, wobei ich nicht weiß, ob das am Wetter liegt. Ob ich wohl mit einem Totalausfall oder einem Stromausfall klarkommen würde? Herausfinden möchte ich das eigentlich nicht, außer in enem selbst auferlegten Experiment.
Film des Tages: Wayne's World
Muss ich da noch etwas schreiben? Ein absoluter Kultfilm der frühen 90er-Jahre, der immer noch zum hurlen ist. Falls ich hier jüngere Leser habe, die den Film noch nicht kennen, hier meine Empfehlung: Unbedingt anschauen, ihr werdet es nicht bereuen. Aktuell ist der Film sogar ganz legal und kostenlos auf YouTube zu sehen.
Ohrwurm? Gern geschehen.
In diesem Moment stehe ich in meinem Gästezimmer am Fenster und schaue dem Schneefall draußen zu. Obwohl ich da morgen Früh wieder raus muss, beruhigt es mich irgendwie. Schon seit dem frühen Morgen war der Himmel grau und es war klar, dass da was runter kommt. Sogar eine Unwetterwarnung soll es angeblich geben, doch ich ging trotzdem irgendwie von Regen aus. Sorry, liebe Autofahrer, Schnee ist mir aber lieber. Vielleicht ist bis morgen ja auch der Großteil schon wieder geschmolzen, deswegen erfreue ich mich jetzt daran.
Vom Bett ging es zur Couch um dort Videospiele zu spielen und YouTube-Clips zu schauen. Unabhängig vom Wetter hatte ich sowieso nicht vor, heute vor die Haustür zu gehen. So einen richtig unproduktiven, faulen Tag brauche ich einfach. Mein Plan ging also voll auf, denn genau das hatte ich heute. Dementsprechend wenig kann ich heute berichten.
Gesundheitlich geht es mir gut und auch anderweitig muss man sich um mich keine Sorgen machen. Aktuell klingen meine Beiträge nicht so optimistisch, das ist mir schon bewusst. Mein Leben war aber auch schon deutlich schlimmer und ich habe es überlebt. Auch dieses jetzige Tief werde ich überstehen und wenn es überstanden ist, werde ich stolz auf mich sein.
Film des Tages: Sphere
Was für eine riesengroße Enttäuschung. Die Story ist eigentlich gut und sogar richtig spannend inszeniert. Auch an der Besetzung gibt es nichts zu meckern. Dann aber das Ende. So einfallslos, so blöd und eben einfach enttäuschend. Das Buch zum Film habe ich nicht gelesen, daher weiß ich nicht, ob das Buch nicht vielleicht ein besseres Ende gefunden hat. Dabei stimme ich der Kernaussage der letzten Minuten zu. Wir Menschen sind für große Macht nicht geschaffen. Hätten wir die Macht, unsere Träume wahr werden zu lassen, wären es wohl tatsächlich eher die bösen Träume.
Es hat sich so ergeben, dass ich in der kommenden Woche keine Tanzkurse haben werde. Einmal werde ich dennoch im Tanzstudio meines Vertrauens sein, nämlich als DJ am Freitag. Bei der Arbeit erwarte ich eine normale Woche, ohne nennenswerte Zwischenfälle oder große Fluten im Posteingang. Vielleicht bekomme ich sogar die Motivation, um mein Vorhaben mit der Renovierung der Wohnung wenigstens ein kleines Stückchen voranzubringen. Trotz körperlicher Gesundheit lastet irgendetwas auf mir und bremst mich komplett aus.