Performance ist momentan eines der Schlagwörter in der Arbeit, also wollte ich mal meine Performance testen. Gestern habe ich schon übrerprüft, wie viele Vorgänge ich aus unserem digitalen Postkorb pro Stunde erledigen kann, heute habe ich den ganzen Tag mitgezählt. Das lief natürlich unter realen Bedingungen ab, also mit genug Pausen und Unterbrechungen, ohne Stress und ohne Überstunden. So habe ich in meinen acht Stunden stolze 250 Vorgänge bearbeitet. Spätestens morgen erfahre ich dann auch, ob und wie viele Fehler mir dabei unterlaufen sind. Allein auf die Anzahl bin ich aber schon mehr als stolz, deswegen gebe ich auch hier damit an.
Nach der Arbeit ging es erstmal zum Shoppen. Diesmal landeten ein paar Bücher in der Einkaufstasche. Wenn ich demnächst eine Lesebrille auf der Nase habe, sollte ich auch mehr lesen. Vielleicht gibt es dann hier auf der Seite sogar mal eine Buchbesprechung. Nach dem Shopping stand noch der mittwöchige Tanzkurs an. Unter der Woche laufen im Tanzstudio meines Vertrauens meist drei Kurse gleichzeitig, in jedem Saal einer. Eine der Vortänzerinnen sah mich auf dem Flur und machte mir ein Kompliment. "Schöner Rock" sagte sie. Ich schaute sie an, sah ihren Rock und sagte nur: "Danke, gleichfalls". Es gibt ja nichts Dümmeres, als den Gesichtsausdruck eines Mannes, dem eine Frau gerade Komplimente macht. Bei mir stimmt das auf jeden Fall, es kommt ja auch nicht allzu oft vor.
Im Kurs selbst haben wir nochmal einige Figuren wiederholt, etwas Neues wird es wohl erst nach den Osterferien geben. Trotz erneutem Bombenfund in Nürnberg kam ich mit dem Bus nach Hause und hatte dann um 22 Uhr Feierabend und damit Zeit für den Film des Tages. Ich habe so ein Gefühl, dass ich den heutigen Tag morgen wieder in allen Knochen fühlen werde.
Film des Tages: Die nackte Kanone
Ich meine natürlich nicht das Remake, sondern das Original mit Leslie Nielsen. Unbedingte Empfehlung von mir, wer den Film noch nie gesehen hat, sollte das ganz schnell ändern. Frank Drebin, von der Spezialeinheit, löst seinen bis dato härtesten Fall und verliebt sich auch ganz nebenbei noch, obwohl er zu Beginn des Films gerade von seiner Partnerin verlassen würde. Ja, O.J. Simpson spielt da auch mit und es ist schon irgendwie seltsam. Da kommt man aber auch drüber weg, er hat ja nicht gerade die Rolle des großen Helden.