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Old Kid on the Blog

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Im Verkehr
17.03.2026 22:07

Am Donnerstag wird der ÖPNV mal wieder bestreikt. Pech für mich, ich habe einen wichtigen Präsenztermin im Büro. Home Office ist keine Alternative. Heute habe ich schon ein paar Leute gefragt, ob ich mir nicht eine Mitfahrgelegenheit erschorren kann. Leider erfolglos. Notfalls muss ich wirklich Taxi fahren. Es gibt zwar einen Notfallfahrplan, aber ich kann mir ausmalen wie voll dieser Bus sein wird und wie lange er brauchen wird bis zum Hauptbahnhof. Auch keine wirkliche Alternative.

Schon heute gab es Verkehrs-Chaos und jede Menge Stau. Den Grund dafür konnte ich nicht ausmachen. Spätestens nach dem Messegelände löst sich das eigentlich ganz gut auf, doch nicht heute. Der gut gefüllte Bus stand also im Stau und wieder mal haben zwei Damen es nicht geschafft einfach die Klappe zu halten. Der ganze Bus war still, nur die beiden Tanten mussten lautstark ihre Belanglosigkeiten austauschen. Die Frage wurde schon gestellt und ich stelle sie hier gerne auch nochmal: Warum wird Introvertierten immer gesagt, sie sollen mal aus sich rausgehen, anstatt Extrovertierten zu sagen, sie sollen mal die Klappe halten? Genau wegen solcher Leute könnte ich nie als Busfahrer arbeiten.

Im Büro zu arbeiten ist dann schon besser. Nebenbei hatte ich auch heute einen wichtigen Präsenztermin. Dabei wurden ein paar wichtige Weichen gestellt und so ganz nebenei ein großer DJ-Termin für mich angesetzt. Auch in diesem Jahr werde ich Kolleginnen und Kollegen bei der Demo zum CSD begleiten.

Save the date: 8. August 2026

Nach der Arbeit erledigte ich noch ein paar Einkäufe, holte mir Fastfood und machte es mir daheim auf der Couch gemütlich. Ein bisschen YouTube und der Film des Tages. 


Film des Tages: Hollow Man

Fast ein guter Film. Spannend inszeniert, in den Hauptrollen gut besetzt und mit Spezialeffekten, die auch heutzutage per Blu-Ray auf einem Flatscreen noch richtig gut aussehen. Im Bonusmaterial erfährt man auch, was vor allem Kevin Bacon alles mitmachen musste. Schauspielerei ist Arbeit, kein Zweifel. Mir gefällt auch die Methode, den Menschen unsichtbar machen zu wollen, also nicht nur eine Art Rüstung zu entwerfen. Ganz witzig, dass es so dargestellt wird, als wäre es ganz einfach und das Problem wäre nur, den Menschen wieder sichtbar zu machen. Der Film hätte ein richtig gutes Ende verdient, aber ab der Szene mit dem Kühllager geht es steil bergab.

Natürlich überlegt man als Zuschauer sofort, was man alles anstellen würde, wenn man sich unsichtbar machen könnte. Ich hätte den Spaß meines Lebens, auch wenn ich es nicht so lustig finden würde, dass ich ständig nackt rumlaufen müsste.

Kicks, Box, Cross und Wickler
Ihr Name war Julia.

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