Unsere firmeninterne Sportgemeinschaft bietet den Mitarbeitenden regelmäßige Sportangebote aller Art an und hin und wieder auch mal kleine Events. So ein Event stand heute an, von mir organisiert. Laser-Tag. Ungefähr so wie ein Ego-Shooter-Videospiel, nur halt in echt und ohne Tote oder Verletzte. Man trägt eine Sensor-Weste, die kurz aufleuchtet wenn man getroffen wird. Dazu einen Infrarot-Signalgeber, genannt "Phaser". Damit "schießt" man. Als Spielfeld stehen im Actionpark Nürnberg mehrere Kulissen zur Verfügung, darunter ein Labyrinth, ein fremder Planet oder sogar eine große Westernstadt. Jede Menge Platz um sich zu ducken oder sich kurz zu verstecken. Das sogenannte "Campen" wäre zwar möglich, bringt aber nicht viel. Man spielt in Teams und will natürlich Punkte machen.
Den Arbeitstag verbrachte ich im Büro. Heute hatte ich mich mal in einem anderen Zimmer als üblich eingebucht. Einer 4er-Büro in dem nur ich und eine Kollege saßen. Männliche Kommunikation auf höchstem Niveau. Eine Stunde lang wurde sogar gar nicht gesprochen, sondern nur konzentriert gearbeitet. Wir schafften ein enormes Pensum. Wenn Frauen mit im Büro sind, gibt es zu viel Ablenkung. Allein schon die Diskussionen um die Temperatur. Einigen ist ja auch bei 23 Grad im Büro noch kalt. Nein, das ist nicht sexistisch oder frauenfeindlich. Das sind die Fakten. Selbst erlebt.
Nach dem Arbeitstag ging es dann also in den Actionpark hier in Nürnberg. Schnell hatte sich unsere Gruppe zusammengefunden und wir konnten loslegen. Eine Spielrunde dauert 15 Minuten, es kommt einem aber viel kürzer vor. Drei Runden haben wir gespielt, leider war ich mit meinem Team immer auf dem letzten Platz. Innerhalb des Teams war ich aber sogar einmal auf dem ersten Platz, mit über 22 Prozent Treffsicherheit.
Morgen werde ich dieses intensive Workout spüren. Dennoch schließe ich mich den anderen Spielern an, die einstimmig äußerten: Das machen wir wieder.
Film des Tages: That's my Boy - Der Chaos Dad
Wieder ein Adam-Sandler-Film und einer meiner Lieblinge noch dazu. Keiner der Schauspieler wird für diesen Film je eine Auszeichnung gewinnen. Kultureller oder gar intelektueller Anspruch ist auch nicht zu finden. Genau das macht es ja so schön. Ein herrlich anspruchsloser Spaß, sogar mit einigen Slapstick-Elementen und überraschenden Gast-Auftritten. Vanilla Ice hat sogar eine größere Rolle und es wird klar, dass er sich selbst überhaupt kein bisschen ernst nimmt. Das ist der Schlüssel zu einem glücklicheren Leben, meiner Meinung nach. Natürlich denke ich bei diesem Film an meine früheren Lehrerinnen, aber da war tatsächlich keine dabei, bei der ich in Versuchung geraten wäre. Selbst in der Berufsschule nicht. Ein Lehrerzimmer ist hierzulande nicht gerade ein attraktives Arbeitsumfeld.