Den gestrigen Tanzabend habe ich auch nach acht Stunden Schlaf noch deutlich in den Knochen gespürt. Das wird mir in Zukunft wohl noch etwas öfter als sonst blühen. Macht ja nichts, ich habe am Wochenende sowieso nie viel vor.
Am Vormittag ging es mit dem Bus ins nächste Kaff rüber weil dort die beste Bäckerei zu finden ist. Das Kaff heißt Worzeldorf und die Bäckerei heißt Gugel. Diesen Hinweis gebe ich gerne und aus voller Überzeugung. Heute habe ich mir neben dem geliebten Käsekuchen mit Rosinen auch einen Bienenstich-Krapfen geholt. Den Zusammenhang zwischen der Faschingszeit und den Krapfen habe ich noch nicht so richtig verstanden, aber das muss ja auch nicht sein. Der Fokus liegt auf Genuss und nicht Verstehen.
Bei der Fahrt zur Bäckerei lag noch Nebel über den schneeweißen Feldern. Ein ganz besonderer Anblick. Leider konnte meine Smartphone-Kamera das gar nicht so richtig einfangen. Der Nebel kehrte auch am späten Abend zurück, ich sehe nichtmal mehr den Kirchturm, der von meinem Fenster keine 100 Meter Luftlinie entfernt ist. Vielleicht hätte ich als Film des Tages doch einen Horrorfilm wählen sollen, das hätte etwas besser gepasst.
Film des Tages: Karate Tiger
Ein absoluter Kultfilm der 80er Jahre, der selbst mit der deutschen Synchronisation noch richtig gut ist. Ich staunte nur etwas, dass Bruce Lee die gleiche Stimme wie Terrence Hill hat. Es ist eine Geschichte, ähnlich wie bei Rocky, nur eben mit Karate. Das Titellied ist ein Klassiker und wird bestimmt noch heute von Menschen im Fitness-Studio genutzt. Man kann sich das Lied aber auch anhören ohne zu trainieren. Ganz sicher bin ich mir nicht, aber ich glaube, es war die erste große Filmrolle für Jean-Claude van Damme. Falls Ihr Euch den Film anseht, aktuell kostenlos und legal auf YouTube möglich, achtet mal bei der Szene im Burger-Restaurant auf die Größe der Burger. Sowas gibt es heutzutage selbst gegen Aufpreis nicht mehr.