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Old Kid on the Blog

06
Versuchung
06.03.2026 23:38

Der Start ins Wochenende ist gut gelungen. Den Arbeitstag konnte ich im Home Office ableisten und recht kurz halten. Da hatten wir mit dem Posteingang mal ein wenig Glück. Das muss ausgenutzt werden, es kommt ja nicht allzu oft vor. Die Bildschirmzeit war also heute deutlich kürzer.

Nach der Arbeit setzte ich mich auf meine Couch, die etwa zweieinhalb Meter vom Bildschirm entfernt ist und tauchte in die Welt der Videospiele ab. Ein wenig GTA Online, Animal Crossing und Super Mario. Das ist zwar auch Bildschirmzeit, aber bei weitem nicht so schädliche wie am Laptop-Monitor oder dem Smartphone. Mein Fernseher im Wohnzimmer ist ja auch richtig groß, da kann ich alles im Spiel problemlos lesen.

Am Abend kam dann der Hunger auf und ich war echt in Versuchung. Hätte mir jemand ein paar Burger vorbeigebracht, diese Person wäre wohl als Held gefeiert worden. Letzten Endes war ich dann zu faul um nochmal das Haus zu verlassen und machte mir ein paar Nuggets in der Heißluftfriteuse. Sogar ein wenig Hausarbeit war danach noch drin, ganz so faul war ich dann also doch nicht. Den Abend beendete ich dann mit dem Film des Tages. Mal sehen, wie ruhig die kommende Nacht wird. Im Dachgeschoss hört man ja immer wieder mal ein Klopfen oder Knacken.


Film des Tages: Paranormal Activity

Manche schauen sich vielleicht Fast & Furious an und träumen davon, einmal so ein Auto zu fahren. Ich schaue mir solche Horrorfilme an und versuche zu lernen. Der Film ist clever gemacht und spielt mit allen möglichen Klischees. Im Laufe des Films wird mir Micah aber immer unsympathischer, sodass mich sein jähes Ende dann recht wenig berührt. Leider endet der Film für meinen Geschmack viel zu früh. Man ist gerade so richtig drin in der Story und dann ist auch schon wieder Schluss. Ein kurzweiliger und kurzzeitiger Spaß.

Wenn meine Zeit mal abgelaufen ist, werde ich auch noch so manche Rechnung begleichen. Würde ich das jetzt zu Lebzeiten tun, würde ich ja in den Knast kommen und ich habe keine Lust, diesen Personen dann auch noch meine Freiheit zu opfern. Mein Ziel wäre es dabei aber nicht, von meinem Opfer Besitz zu ergreifen. Ich würde mich auch nicht an einen Ort heften, sondern an die Person. Genau wie im Film dargestellt, würde ich mit kleinen Sachen anfangen. Ein Gegenstand, der sich ein wenig bewegt, ein Klopfen, ein Flüstern, flackernde Kerzen oder elektrische Störung. Gerade die, die mir in der Vergangenheit Unrecht getan haben, sollten mir also ein lange und gesundes Leben wünschen. Eines ist sicher: Ich werde nicht in Frieden ruhen!

Diabetes Ahoi!
Ganz entspannt

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