Schon früh am Morgen wurde ich wach und machte mich auf den Weg zur Schule. Die Grundschule hier in der Nachbarschaft ist wieder das Wahllokal, diesmal für die Kommunalwahl. Seit ich wählen darf habe ich an jeder Wahl teilgenommen. Die Demokratie ist ein kostbares Gut. Inzwischen wählt man ja nicht mehr nur zur Unterstützung eines Kandidaten, sondern auch um andere Kandidaten und Parteien nicht zu unterstützen.
Den heutigen Weltfrauentag habe ich nicht besonders gefeiert, ich wüsste auch gar nicht wie. Selbstverständlich bin ich für die Gleichstellung und Gerechtigkeit für alle Geschlechter. Von dem, was unter dem Deckmantel des Feminismus geschieht, distanziere ich mich aber ganz ausdrücklich. Auch das Wort Gleichberechtigung verstehe ich nicht so ganz. Welche Rechte hat ein Mann denn, die eine Frau nicht hat? Schreibt es mir gerne, mir fällt nämlich keins ein.
Ja, ich bin ein "alter, weißer Mann" und genießen als solcher so manche Privilegien. Das ist ungerecht. Hier muss für Gerechtigkeit gesorgt werden. Das geschieht aber nicht dadurch, dass man auf alle Männer schimpft und irrwitzige Forderungen stellt. Der Feminismus präsentiert sich immer mehr destruktiv und ich kann nicht nachvollziehen, warum sich Feministinnen erstmal selbst in die Opferrolle begeben. Egal wie viele sie sind und wie laut sie schreien, andere Menschen runterzumachen macht Dich nicht größer. Die Lösung kann nur der Dialog sein, der gemeinsame Weg.
Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Ein altbekanntes Sprichwort. Wenn wir uns also streiten und gegeneinander arbeiten, dann gibt es irgendjemanden, der genau das ausnutzt. Vielleicht ein Politiker, dessen Schandtaten keine weitere Beachtung finden.
Dass ich gerne Röcke trage hat nichts mit Geschlechtsidentität oder Gleichstellung zu tun. Der Hauptgrund ist nach wie vor, dass es mir halt einfach gefällt. Wenn überhaupt, dann ist es ein Zeichen gegen toxische Maskulinität. Auch ich wurde schon in der Kindheit mit Gedankengut vergiftet, was ein echter Mann zu tun und zu lassen hat, wie er sich zu verhalten hat und was von ihm erwartet wird. Das ist deutlich schädlicher, als wenn eine Drag-Queen im Kindergarten Geschichten vorliest. Von der Religion will ich da noch gar nicht anfangen, das würde ausufern.
Vielleicht mache ich mal einen Podcast. "Storytime mit Onkel Ben". Für die Augen wäre das auch nicht ganz so schädlich, als wenn ich täglich den Blog hier schreibe. Mit dem Film des Tages, mehreren Clips auf YouTube und einigen Videospielen habe ich es auch heute wieder ganz gut geschafft, längere Zeit am Smartphone zu vermeiden.
Film des Tages: Alien
Schon 1979 bewies Sigourney Weaver als Ellen Ripley, dass Actionhelden eben nicht immer nur Männer sein müssen. Das ganze Franchise hätte es gar nicht gegeben, hätte die Besatzung der Nostromo mal auf Ripley gehört. Immerhin hat sie und sogar ihr Kater Jones überlebt und das Monster unschädlich gemacht. Ich hätte den Kater übrigens auch nicht zurückgelassen. Die Technologie im Film ist natürlich veraltet und überhaupt nicht futuristisch. Dafür sehen die Spezialeffekte selbst von einer Blu-Ray auf einem Flatscreen richtig gut aus. Da können moderne Filme mit tonnenweise CGI nicht mithalten. Unbedingte Empfehlung von meiner Seite.
In der kommenden Woche steht nichts Besonderes an. Fünf Arbeitstage, drei davon in Präsenz im Büro. Zwei Tanzkurse stehen ebenfalls an, am Montag und am Mittwoch. Der Freitag, der 13. macht mich auch din diesem Monat nicht nervös. Für das Wochenende habe ich noch keine Pläne, das kommt ohnehin selten vor. Gleich am Montag werde ich mich um einen Termin beim Augenarzt kümmern, das wird der erste Schritt auf dem Weg zur Bildschirm- bzw. Lesebrille.