Heute ging es mit der Arbeit weiter, erst im Büro und dann daheim. Mein Pensum im Büro war wieder mal richtig beeindruckend, was auch den Kolleg*Innen auffällt. So kann das Wochenende gut starten.
Daheim arbeitete ich auch wieder ein wenig. Die Eck-Couch aus dem Wohnzimmer sollte ins Schlafzimmer. Jetzt weiß ich, dass das damals nicht in einem Stück erfolgt ist. Die Couch lässt sich in drei Teile zerlegen, die drei Teile in weitere Einzelteile auseinander schrauben. Genau das habe ich getan. Nicht mit einer Maschine, sondern mit meiner reinen Muskelkraft. Im Wohnzimmer abgebaut, die Teile rübergeschleppt und dann am neuen Standort wieder zusammengeschraubt. Ich bin mächtig stolz auf mich, so viel Power habe ich mir selbst gar nicht zugetraut. Wenn ich morgen nicht vom Muskelkater gelähmt bin, geht es dann auch gleich so weiter. Motiviation ist da.
Abends konnte ich dann schon wieder faul auf der Couch liegen und mir Clips auf YouTube ansehen. Fernseher und Konsolen sind auch schon umgezogen, es nimmt alles schon langsam Gestalt an. Viel ist noch zu tun, doch ich werde schon bald stolz darauf zurückblicken, dass ich das alles allein geschafft habe.
Nein, ich will keine Hilfe. Nett gemeint, aber: Nein danke. Das will und werde ich allein schaffen. Das ist mein Projekt.
Film des Tages: Fall
Netflix gibt noch eine Art Warnung heraus, der Film sei nichts für Leute mit Höhenangst. Das kann ich bestätigen. Zwei Frauen klettern auf einen extrem hohen Funkturm mitten in der Einöde und sind plötzlich dort oben gefangen, der Weg nach unten ist weggebrochen. Die Greenscreen-Effekte sind manchmal schon sehr deutlich zu sehen, aber trotzdem wurde mir mehr als einmal richtig mulmig. Wer, wie ich, unter Höhenangst leidet, sollte diesen Film wirklich auslassen.