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Fe
40 Jahre Legend of Zelda
21.02.2026 23:32

Am 21. Februar 1986 wurde das erste Legend of Zelda-Spiel veröffentlicht, in Japan, auf dem Famicom. Mir gefällt der Gedanke, dass heute weltweit die Fans diesen Geburtstag feiern. Wenn es schon Nintendo nicht so richtig tut. Eigentlich war ja der Kinofilm geplant, doch der wurde auf 2027 verschoben. Es gab nichtmal einen Trailer oder wenigstens die Ankündigung eines neuen Spiels.

Das erste Zelda-Spiel, das ich gespielt habe, war "Zelda II - The Adventure of Link" auf dem NES. Bis heute eines der schwersten Spiele, ich habe damals also scheinbar sehr viel Geduld gehabt. Immer mal wieder habe ich das Spiel in späteren Jahren angefangen, hatte dann aber eben nicht mehr die Geduld es durchzuspielen. Trotzdem teile ich nicht die Meinung der Community, dass es das schwarze Schaf der Serie wäre. Das ist bei mir ein anderer Titel.

Weiter ging es mit "A Link to the Past" auf dem SNES. Dieses Spiel ist gealtert wie ein feiner Wein. Auch heute, fast 35 Jahre nach Veröffentlichung, macht es noch ungemein viel Spaß, sieht gut aus, klingt gut und hat einen guten Schwierigkeitsgrad. Ich fühle mich sofort wieder wie damals, im Dezember 1992, als ich zum ersten Mal ins Schloss Hyrule ging und diese epische Musik zum ersten Mal hörte.

Auf dem Game Boy zeigte "Links Awakening" eindrucksvoll, was alles auf so eine kleine Cartridge passt. Die Ballade vom Windfisch ist bis heute eine meiner liebsten Melodien aus der Serie. Das Spiel hat sich auch getraut, kein 100%iges Happy End zu bieten. Für Link wird alles gut, aber die gesamte Insel mit allen Bewohnern wird einfach komplett aus der Existenz gelöscht.

Nach einem harten Jahr 1998 kam am 11. Dezember dann "Ocarina of Time" für das N64 heraus. Bis heute ist es mein absolutes Lieblingsspiel, nicht nur in der Zelda-Reihe. Vielleicht war ich damals einer Depression schon sehr nahe, doch dann kam eben dieses Spiel heraus. Ich konnte wieder lächeln, mich wieder auf etwas freuen, wieder Freude empfinden. Die bekannten Melodien leben ja bis heute noch weiter, auf TikTok geben viele talentierte Musiker ihre Versionen und Interpretationen zum Besten. Würde das Haus brennen, würde ich dieses Spiel und die N64 retten.

Die nächsten Spiele waren nicht unbedingt ein Hit für mich. Gespielt habe ich sie zwar alle mal, aber keines davon durchgespielt. Majoras Mask war mir durch das Zeitlimit und die Masken einfach zu fremd. Bei Twilight Princess hat mich gestört, dass sich Link in einen Wolf verwandelt hat und bei Skyward Sword war es die Steuerung. 

Das Schwarze Schaf ist für mich "The Wind Waker" für den GameCube. Nintendo stellte Anfang der 2000er endlich auf Discs für die Spiele um. Die Erwartung war hoch und der erste Trailer machte schon große Hoffnungen. Dann entschied man sich aber komplett um und das Spiel sah aus, als wäre ein Comic zum Leben erwacht. Ich war endlos enttäuscht und kehrte der ganzen Serie den Rücken.

Seit 2019 bin ich wieder an Bord. "Breath of the Wild" hat mich zurückgeholt und wieder restlos begeistert. Der Nachfolger "Tears of the Kingdom" ist dabei eine schöne Erweiterung der bekannten Welt, mit ganz neuen Funktionen. Traditionell muss man viel Geduld haben, bis das nächste Spiel veröffentlicht wird. Vor meinem 50. Geburtstag wird das wohl nichts mehr.


Film des Tages: Police Academy 5

Die Filmreihe hat stark angefangen und hier stark nachgelassen. Steve Guttenberg war nicht mehr verfügbar, doch statt eine andere Rolle mehr in den Vordergrund zu bringen, hat man ihn einfach ersetzt. Kam sicher nicht so gut unter den Schauspieler*Innen an. Scheinbar hat auch hier wieder der Tourismusverband eine ordentliche Spende an die Produzenten gezahlt. Bei mir hat es nicht gezogen, ich will weder nach Miami, noch an irgendeinen Strand. Eric Lassard wird leider sehr dümmlich, fast schon senil dargestellt, nur noch übertroffen von den Gangstern. Den Raub begehen sie noch mit hochwertigem Equipment wie einem glasschneidenden Laser und K.O.-Spray. Danach erinnern sie an die 3 Stooges. Die große Verfolgungsjagd am Ende findet wieder auf dem Wasser statt, dabei dürften alle Beteiligten wenigstens ein bisschen Spaß gehabt haben.

DJ Skirtman
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