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Old Kid on the Blog

20
Fe
DJ Skirtman
20.02.2026 23:59

Nach einem effektiven Arbeitstag im Home Office und einem kleinen Ausflug in die Welt der Videospiele war ich am Abend wieder als DJ aktiv. Wie immer war ich viel zu früh im Tanzstudio, mit voller Absicht. So weiß das Team, dass ich da bin und muss nicht bis zur letzten Minute rätseln. Außerdem nutze ich die Zeit gerne um die Musiksammlung zu durchsuchen. Diese ist gut sortiert, ich kann mir beispielsweise alle Lieder anzeigen lassen, zu denen man Slowfox tanzt. So finde ich immer mal wieder ein Schätzchen, dass ich dann gleich am selben Abend noch spiele.

Heute konnte ich die Zeit nutzen um selbst noch ein wenig auf dem Parkett aktiv zu sein, eine meiner Tanzpartnerinnen war ebenfalls viel zu früh vor Ort. Wir übten noch ein paar Figuren ein, bevor ich dann die letzten Vorbereitungen treffen musste. Pünktlich um 21 Uhr ging es dann los, während immer noch Gäste kamen. Gut zweieinhalb Stunden später moderierte ich dann auch schon wieder ab. Die Zeit vergeht dabei so rasend schnell. Beim letzten Tanz des Abend, traditionell eine Rumba bei sehr schwacher Beleuchtung, hatte ich immer noch 29 Paare auf der Tanzfläche. Ich kann es nicht für mein Ego verbuchen, dass viele Leute kommen. Das hat mit mir nichts zu tun, man weiß ja vorher nicht, wer da DJ ist. Ein paar Stammkunden folgen mir auf Instagram oder haben mich sogar in ihren WhatsApp-Kontakten. Da kündige ich das schon immer an. Was ich mir aber für mein Ego mitnehme ist, wenn nur wenige Leute früher gehen. Als ich die Beleuchtung wieder hochfuhr gab es sogar Applaus und manche Tänzer*Innen gaben mir sogar persönlich ihr Feedback.

In meiner Playlist waren u. a. Jennifer Lopez, Enrique Iglesias, Roxette, Doris Day, Marc Anthony, Tina Turner und das Orchestra Cinematique. Das war eines meiner Highlights an diesem Abend. Von diesem Orchester wurde aus dem "Song of Storms", der im Original unter zehn Sekunden dauert, ein fast dreiminütiges Epos gemacht. Zu diesem kann man einen schwungvollen Wiener Walzer tanzen. Bei den Tänzern sind auch immer Leute dabei, die die Melodie erkennen und genau wissen, aus welchem Videospiel sie stammt. Über die Steuerung der Beleuchtung konnte ich auch "Blitze" aufzucken lassen und tatsächlich änderte sich das Wetter draußen. Purer Zufall, ich weiß. Aber gutes Timing. Meinem Motto "Kein Abend ohne Helene" bin ich auch wieder treu geblieben. Natürlich ist nicht jeder ein Fan von Helene Fischer, aber zu den meisten ihrer Hits kann man wunderbar Discofox tanzen und ich sehe auch immer wieder Tänzer*Innen die absolut textsicher sind.

Ein weiteres Highlight war eine junge Frau, die einen fast bodenlangen Satin-Faltenrock trug. Ein perfektes Outfit fürs Tanzen, bei größeren Schritten zeigte der Rock seine ganze Weite. Sie kam sogar zu mir ans DJ-Pult und ich machte ihr ein Kompliment. Sie sagte daraufhin, dass ihr mein Rock auch gefallen würde. So kann es gehen. 


Film des Tages: Police Academy 4

In diesem Film habe ich zum ersten Mal Sharon Stone gesehen. Auch im vierten Teil wurden die etablierten Charaktere durch Neuzugänge unterstützt, den Bürgern auf Patrouille (Citizens on Patrol). Erneut gibt es eine große Verfolgungsjagd am Ende, diesmal in der Luft mit Ballons und Flugzeugen. Da wird mir, mit meiner Höhenangst, gleich ganz anders. Wer mich mal entführen will, sollte das am besten mit einem Hubschrauber tun, da halte ich garantiert still. Man merkt, dass das meiste Budget für die Fahr- und Flugzeuge investiert wurde. Die Spezialeffekte sind teilweise ziemlich billig, das hat man auch damals auf VHS schon erkannt. Stört aber den Filmgenuss nicht weiter. Es war der letzte Film, bei dem sie nochmal alle zusammengekommen sind. In den folgenden Filmen fehlten immer mehr Schauspieler*Innen des ursprünglichen Casts.

Immer noch Winter
40 Jahre Legend of Zelda

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