Das neue Jahr hat begonnen, für mich nicht gerade mit einem gelungenen Start. Den Gig als DJ hatte ich mir etwas anders vorgestellt und eine junge Dame hat mich komplett aus der Bahn geworfen. Ich war gerade in Gedanken, als in einem Lied irgendwas gesungen wurde von wegen: "Nimm mich in den Arm" oder so ähnlich. Plötzlich kommt diese junge, attraktive und gut verheiratete Dame auf mich zu und breitet die Arme aus. Im ersten Moment wusste ich tatsächlich überhaupt nicht, wie ich darauf nun reagieren soll, ob das eine Aufforderung ist und sie wirklich mich meint. So fernab von allem Zwischenmenschlichem bin ich inzwischen schon. Wie soll ich auch davon ausgehen, dass mir sowas einfach mal eben so passiert?
Nach Mitternacht durfte ich dann endlich an die Regler. Schon ab 19 Uhr war ich vor Ort und wurde zusehends ungeduldiger. Einige Stammkunden warfen mir auch diese Blicke zu, wann ich denn nun endlich die Kontrolle übernehmen würde. Zwei Stunden waren mir vergönnt, aber natürlich war nach Mitternacht die Luft schon ziemlich raus. Zwei Stunden später machte ich mich auf den Heimweg und gönnte mir daheim noch eine kleine, ganz private Feier.
Nach ungefähr fünf Stunden Schlaf wurde ich wach und begann den Tag. Mein Schlafrhythmus soll ja nicht komplett durcheinanderkommen, morgen ist ja schon wieder ein Arbeitstag. Den Tag verbrachte ich dann mit ein wenig Hausarbeit und Planungen für das neue Jahr. Diesmal habe ich tatsächlich gute Vorsätze und ich will mich so schnell wie möglich an die Umsetzung machen. Beim Jahresrückblick 2026 will ich möglichst viel zu berichten haben. Einen Jahresrückblick 2025 wird es noch geben, wahrscheinlich am Wochenende.
Der Januar hat schon ein paar Highlights parat. Da wäre ein kleines Konzert, ein geplanter Gig als DJ und ein Jubiläum. Außerdem gehe ich auf die Suche nach vertrauenswürdigen und bezahlbaren Handwerkern. Auf ein gutes Jahr zu hoffen ist mir zu wenig, da muss und will ich schon selbst dafür sorgen.
Den guten Vorsatz, in diesem Jahr täglich einen Film zu schauen, habe ich am Abend dann auch gleich angefangen umzusetzen. Jeden Tag einen Film schauen. Das konnte heute nur leichte Kost sein und genau dafür macht Adam Sandler seine Filme. Er bekommt zu wenig Ansehen dafür. Keine komplizierte Geschichte, keine tiefgründigen Charaktere. Einfach 90 Minuten Spaß haben. Das klappt mit diesem Film für mich wunderbar und die junge Bridgette Wilson sehe ich mir sowieso gerne an, erst Recht wenn sie die brave Lehrerin in langen Röcken und Kleidern darstellt. Wäre dieser Film ein paar Jahre später entstanden, wäre es wohl eine ziemlich fiese Anspielung auf Paris Hilton. Als der Film rauskam hatte ich nicht den Eindruck, als wäre es ein großer Hit. Tatsächlich begegnen mir aber auch heute noch Zitate aus diesem Film in den sozialen Netzwerken. Für mich ist der Gedanke, nochmal die Schulbank drücken zu müssen, eine Horrorvorstellung.