Der erste Arbeitstag des neuen Jahres ist überstanden. Im Home Office war ich fleißig und hatte das Glück, dass sich all die Feiertage tatsächlich auf unseren Posteingang ausgewirkt haben. Es kam nicht so viel rein, es war nicht so viel übrig. Das hat mir dann auch einen frühen Feierabend beschert.
Morgens war mein Plan noch, dass ich nachmittags einen Spaziergang mache. Der Himmel war strahlend blau und es hatte ordentlich geschneit. Ideales Winterwetter meiner Meinung nach. Leider wurde es zum Nachmittag hin immer ungemütlicher. Leider graute der Himmel ein, der Schnee schmolz dahin und es war teilweise richtig stürmisch. Obwohl die Heizungen alles gaben, wurde es mir etwas kühl um die Füße herum. Ich wollte mich nur kurz hinlegen und schnappte mir eine Decke. Zwei Stunden später wachte ich auf. Nur gut, dass ich keine Pläne für heute hatte.
Abends machte ich dann auf Amazon einen kleinen Einkaufsbummel. Wenn das Jahr noch jung ist brauche ich schon gleich Geburtstagsgeschenke. Tatsächlich wurde ich fündig und gab meine Bestellung auf. Hoffentlich freut sich die Empfängerin darüber.
Das neue Jahr fühlt sich jetzt schon gar nicht mehr so neu an und bestimmt haben manche heute schon die guten Vorsätze aufgegeben. Oder schlimmer: Sie halten krampfhaft immer noch durch. Versuchungen sollte man immer nachgeben, man bereut es nur, wenn man es nicht tut. Mir haben heute sowohl Limonade als auch Schokolade geschmeckt. Vielleicht gehe ich ja morgen mal vor die Tür, dann kann ich mich sicher auch für Junkfood begeistern lassen.
Nicht Ferris Bueller und auch nicht Parker Lewis, die Chaos-Clique geht im Film des Tages auf eine Klassenfahrt nach Washington, um dort ihre Kritik am Schulsystem zu äußern. Auch hier habe ich nicht den Eindruck, als hätte dieser Film zu seiner Zeit großen Erfolg gehabt. Tatsächlich erkenne ich in den Schülern im Film so manche Mitschüler*Innen aus meiner Vergangenheit und auch eine leicht nymphomansich veranlagte Lehrerin hatte ich mal. Sie wollte wohl schon gerne was zeigen, es wollte nur niemand sehen. Am Ende des Films verbünden sich Lehrer und Schüler für die gemeinsame Sache. Ein wahres Happy End also, das ich aber leider im echten Leben so nie erleben durfte. Es blieb immer bei den beiden Seiten, die meistens eher gegeneinander spielten. Schade eigentlich. Vielleicht sollte man da auch mal über das Schulsystem nachdenken, ganz ohne chaotische Klassenfahrt nach Berlin.