Heute vor genau 21 Jahren hat meine Mutter den Kampf gegen den Krebs endgültig verloren und unsere Welt verlassen. Verlassen hat sie sich nämlich leider auf die Diagnose ihres Hausarztes. Die einfachen Bauchschmerzen waren dann doch etwas Ernsteres.
Dazu auch gleich mein Aufruf: Egal, wie lange Ihr schon bei Eurem Hausarzt seid, wenn Euch eine Diagnose irgendwie falsch vorkommt, holt Euch bitte eine zweite Meinung. Lieber einmal zu oft zum Arzt gehen, als einmal zu wenig. So halte ich es auch. Durch die Diabetes bin ich ohnehin dauerhaft unter Beobachtung, um mich selbst mache ich mir keine Sorgen.
Für die verschiedenen Arten von Krebs gibt es auch verschiedene Auslöser. Einer davon könnte auch das seelische Unbehagen sein, ich zumindest glaube daran. Heute habe ich innerlich einen großen Schritt dazu gemacht, mein Seelenheil zu verbessern. Lange hat's gedauert, lange habe ich des lieben Friedens Willen geschwiegen.
Seit Weihnachten ist mein Gästezimmer ja mit meiner Schwester und meiner Nichte belegt. Heute haben sie es einfach übertrieben. Es war keine große Sache, es war nur der letzte Tropfen, der das berühmte Fass zum Überlaufen gebracht hat. Ich legte einen polnischen Abgang hin und machte erstmal einen Spaziergang. Dabei kam ich an meinem besonderen Baum vorbei. Ich legte meine Hand an die Rinde und versprach dem Baum und mir selbst, dass ich Respektlosigkeit nicht hinnehmen werde. Auch nicht von der Familie.
Ins Detail will ich hier nicht gehen, diese dumme Geschichte muss nicht für alle Zeiten im Internet archiviert sein.
Dabei begann der Tag ganz angenehm, mit einem Ausflug in die City, dem Besuch des Bratwurstmuseums und ein wenig IT-Support bei einer meiner Lieblingskolleginnen. Ja, sogar am Sonntag. So ein Glücksbärchi bin ich. Wenn ich das bei anderen Personen nicht bin, wird das also schon seinen Grund haben.
Denkt mal drüber nach.
Weihnachten ist vorbei und es beginnt die Zeit der guten Vorsätze. Für 2026 habe ich tatsächlich mal welche. Ich will mehr auf mich achten, sowohl auf meine körperliche als auch meine seelische und psychische Gesundheit. Weiterhin will ich mehr auf TikTok und Instagram hochladen, mich damit einfach sichtbar machen. Im wahren Leben werde ich das ja auch weiterhin mit meinen Outfits tun. Wahrscheinlich werde ich einen Kredit aufnehmen und meine Wohnung verschönern lassen und ich brauche noch eine gute Idee für meine schwindende Haarpracht.
Die kommende Woche hat wieder drei Arbeitstage, die ich alle im Home Office verbringen werde. Vielleicht haben wir ja etwas weniger Posteingang und es geht ein wenig ruhiger zu. Bis Mittwoch brauche ich auch noch eine Playlist, denn ein letztes Highlight hat 2025 noch für mich. Zum vierten Mal in Folge bin ich einer von zwei DJ's bei der Silvesterparty des Tanzstudios Schlegl. Besser kann ich das alte Jahr nicht beenden und das neue beginnen. Am Wochenende wird dann auch all der Weihnachtsschmuck wieder in den Keller verschwinden und der Baum zerlegt.