Ich wünsche Euch allen ein frohes, gesundes, glückliches und kalorienreiches Weihnachtsfest. Ob Ihr nun feiert oder nicht, ob Ihr nun gläubig seid oder nicht, lasst es Euch gut gehen.
Mein erster Weg führte mich heute schon am frühen Morgen in unser Nachbardorf und zur Bäckerei dort. Schließlich wollte ich ja noch etwas Auswahl haben und nicht nur nehmen, was andere Leute übrig lassen. Mein Plan ging auf. Als ich mich auf den Heimweg machte, setzte ein ziemlich kräftiger Wind ein. Bis ich dann schließlich noch bei der Metzgerei hier in der Nachbarschaft war, hat es sogar angefangen zu schneien. Leider war es nicht kalt genug und die Flocken blieben nicht liegen.
Gegen Mittag ging es dann ins Getümmel am Hauptbahnhof um meine Schwester und Nichte in Empfang zu nehmen. An jeder Ecke war eine andere religiöse Gruppe und im Obergeschoss fand sich sogar eine Blaskapelle ein, um für die Menschen zu spielen. Nette Idee und im Bahnhof war auch die Akkustik richtig gut. Ich machte den Fehler und blieb kurz stehen um zuzuhören. Keine drei Minuten und ich war um mehrere Flyer reicher. Der Zug fuhr sogar pünktlich ein, scheinbar ein Weihnachtsgeschenk der Deutschen Bahn. Wenig später schleppte ich dann auch schon die Koffer zu mir hoch in den dritten Stock. Immer noch ohne Aufzug.
Überraschenderweise bekam ich noch ein wenig Unterstützung im Haushalt und dann wurde gemeinsam der Baum geschmückt. Neben einer bunten Lichterkette, ganz altmodisch mit kleinen Glühbirnchen, fanden auch noch Weihnachtskugeln aus dem Erbe unserer Eltern ihren Weg an den Baum. Um dem Baumschmuck meinen ganz persönlichen Touch zu geben, schmuggelte ich auch noch ein paar Yoshi-Plüschfiguren und Prinzessin Peach in den Baum. Ein Video davon ist in den sozialen Netzwerken zu finden. Auf der Spitze sitzt ein blonder Engel aus Stroh in einem schlichten, blauen Kleid. Erinnert mich an einen anderen Engel und einen schönen Moment in dem sie ein blaues Kleid trug.
Traditionell gab es zum Abendessen Würstchen mit Kartoffelsalat. So wie sich das gehört. Auf dem Bildschirm liefen die Weihnachtsfolgen von Mr. Bean und Familie Heinz Becker. Danach durfte meine Nichte dann endlich das erste Geschenk aufmachen. Die Freude war groß, nicht nur über den schön geschmückten Baum. Als die Kleine ins Bett gebracht wurde kümmerte ich mich um den Haushalt und jetzt freue ich mich auf mein Bett.