Nachdem ich am frühen Morgen meine Einkäufe erledigt hatte, ging ich noch bei meiner Lieblingsbäckerei vorbei. Neben dem Hausbrot nahm ich mir auch ein paar Krapfen mit. Der ganze Weihnachtszauber ist vorbei, mit dem Valentinstag habe ich nichts am Hut, also wird Fasching gefeiert. Eine gute Ablenkung.
Neben den vielen Kalorien der Krapfen habe ich nun auch eine neue Mission und nicht viel Zeit dafür. Es muss ein Faschingskostüm gefunden werden. Im Büro habe ich schon eine kleine Feier vorgeschlagen und auch beim Faschingsball des Tanzstudios Schlegl werde ich wohl dabei sein. Das Kostüm muss bequem und am besten auch ein bisschen luftig sein, schließlich soll ja fleißig getanzt werden. Witzig muss es außerdem sein, ich will die Leute zum Lachen bringen. Bestimmt fällt mir noch was ein und es ist ja etwas Schönes, worüber ich da nun nachdenken muss.
Den Tag verbrachte ich mit ein wenig Hausarbeit, es hatte sich mal wieder etwas viel um das Spülbecken herum versammelt. Danach tauchte ich in die bunte Welt der Videospiele ab. Nicht abgetaucht bin ich dann in der Badewanne. Spät am Abend ließ ich mir dann zwei Krapfen schmecken und schaute den Film des Tages.
Film des Tages: Der Hammer (No Holds Barred)
Ich weiß gar nicht so recht, in welches Genre dieser Film damals eingeordnet wurde. Heutzutage ist er unfreiwillig eine Comedy. Die schauspielerische Leistung aller Beteiligten, die Dialoge und die völlig überzogene Story kann ich einfach nicht ernstnehmen. Der Film kam 1989 heraus und wurde dann auch im Wrestling nochmal nachgestellt. Witzigerweise ist Hulk Hogan keine vier Jahre später doch zu einem anderen TV-Sender, also auch einer anderen Wrestling-Liga gewechselt. Der große Kampf am Ende hatte wohl im Groben das Gleiche Drehbuch wie alle Matches von Hulk Hogan im Wrestling-Ring. Der Gegner erscheint übermächtig, Hogan schon so gut wie besiegt und dann schafft er doch noch das Comeback und fährt sogar den Sieg ein. Hulkamania running wild. Ein Highlight hat der Film dann aber doch, nämlich die wunderschöne Joan Severance. Lange, dunkle Haare und blaue Augen. Da werde ich schwach. Wrestling-Fans sollten sich den Film ansehen. Hulk Hogan ist ja auch nach seinem Tod noch immer sehr umstritten und dies war seine erste Hauptrolle. Wie er danach noch weitere Rollen bekommen konnte ist mir schleierhaft, denn selbst im Wrestling begann sein Stern schon zu sinken.
Wer der englischen Sprache mächtig ist sollte hier klicken und sich die Betrachtung von Brian Zane ansehen. Er fasst alles besser zusammen als ich es je könnte.