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Old Kid on the Blog

30
Ja
Skirtman in da house!
30.01.2026 23:59

Endlich war es soweit, der erste Gig als DJ im neuen Jahr.

Vorher musste ich den Arbeitstag hinter mich bringen, erneut im Home Office. Nachdem unser Team dem Posteingang wieder den Status grün gesichert hat, konnte ich unbeschwert ins Wochenende starten. Schwer waren kurz darauf nur die Einkaufstaschen. Nach dem Abtauen nahm mein Kühlschrank wieder seinen Betrieb auf. Ganz schön deprimierend, so ein komplett leerer Kühlschrank. Das hielt nicht lange an, aktuell sieht es schon viel besser aus und morgen kommen auch nochmal ein paar gute Sachen hinzu.

Dann kam endlich der Abend. Der FCN hatte ein Heimspiel, wodurch die Straßenführung rund um das Stadion etwas geändert wurde. Dummerweise hat das auch mich betroffen. Ich entschied mich dazu, fast eine Stunde zu früh dort zu sein. Das ist mir lieber, als wenn es zu knapp wird. Pünktlich um 21 Uhr konnte ich die Tanzparty, wie gewohnt mit einem Cha-Cha-Cha, eröffnen. Kurz nach 23:30 Uhr war leider schon wieder Schluss. Da gleichzeitig im kleinen Saal noch eine weitere Tanzparty stattfand war das Tanzstudio gut gefüllt und auch auf der großen Tanzfläche bei mir wurde es schon öfter mal kuschelig. Selbst bei der letzten Rumba hatte ich über 30 Paare auf der Fläche. Kaum Jemand ging also früher nach hause. Genau durchzählen konnte ich nicht. Als ich das letzte Lied anspielte stand plötzlich eine junge Frau vor dem DJ-Pult und forderte mich auf. Da sage ich nicht Nein, ich hatte mich ja ohnehin für die beste Rumba aller Zeiten entschieden. "Love me like you do" von Ellie Goulding. Die Lichter im Saal fast komplett runtergefahren, nur ein paar schummrige Reflektionen von den Spiegelkugeln.

Das Publikum war vom Alter her gut gemischt, das jüngste Tanzpaar vielleicht gerade mal Anfang 20 und das älteste schon deutlich über 70. Sie alle hatten eine gute Zeit. Meine Musikauswahl kam gut an, die Beleuchtung hat gepasst und ich habe es mit meinen Moderationen zwischen den Songs auch nicht übertrieben, nicht zu viel und nicht zu wenig gesagt. Das behaupte ich nicht einfach, das war das Feedback, das ich bekommen habe. Ein Paar hat mir sogar eine Schachtel Pralinen mitgebracht, als Dankeschön für gute DJ-Dienste. Besondere Highlights waren für mich die acht Paare auf der Fläche beim Paso Doble und das junge Tanzpaar, dass bei einem richtig alten Wiener Walzer über die Tanzfläche gewirbelt ist. "Delilah" von Tom Jones ist ja sogar älter als ich. Ich finde es immer wieder schön, wenn Leute denken, dass es sich dabei um ein leidenschaftliches Liebeslied handelt. Mein Englisch ist gut genug um den Text zu verstehen. Sehr liebevoll geht Tom nicht mit seiner Delilah um.

In meiner Playlist waren u. a. auch Amy Winehouse, Enrique Iglesias, Jennifer Lopez, Marc Anthony, Shakira, Toto Cutugno, die Esteriore Brothers und natürlich Helene Fischer. Kein Abend ohne Helene, diesem Motto bleibe ich mir auch 2026 treu.


Film des Tages: Christine

Diesen Film sollte auch jeder kennen und wenn nicht, dann sollte diese Bildungslücke ebenfalls unverzüglich geschlossen werden. Eingestuft ist der Film als Horror, doch wirklich gruselig ist er für mich nicht. Die schlimmsten Szenen waren die, in denen die schönen Autos zerstört wurden. Neben Christine sind auch noch andere Mobile zu sehen, die heutzutage hochwertige Oldtimer wären. Für mich hat der Film den Denkanstoß, was man alles erreichen kann, mit richtiger Unterstützung. Was hätte wohl aus mir alles werden können? Und was würde ich mit einem Auto wie Christine alles anstellen? Es wundert mich etwas, dass es davon keinen zweiten Teil oder ein Remake gibt. Im Remake wäre es wahrscheinlich ein von einem Dämonen besessener Toyota Corolla. Ok, ich will doch kein Remake.

Übrigens kann ich alle beruhigen, ich habe ja nichtmal einen Führerschein. Wobei, Christine kann ja auch ohne Fahrer fahren. Da gäbe doch die eine oder andere Person, die mal den Kühlergrill küssen könnte.

Hammer-Time!

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