Als ich nach meinem DJ-Gig nach hause gekommen bin war es schon nach Mitternacht, doch ich war viel zu aufgekratzt um gleich schlafen zu gehen. Es lief ja alles bestens und da habe auch ich ein bisschen Euphorie im Körper. Das soll natürlich genossen werden.
Nach nur fünf Stunden Schlaf war ich dann doch schon wieder wach und wusste genau, wenn ich nicht sofort alles erledigen würde, bekäme ich heute gar nichts mehr gebacken. Also schnell duschen, anziehen und dann Einkäufe erledigen. Der erste Weg führte in eine Drogerie. Wieder einmal habe ich die 10%-Coupons daheim vergessen. Da meldete sich plötzlich die jungen Dame hinter mir und schenkte mir einen ihrer Coupons. Einfach so. Sie hätte den ja auch für sich behalten können, doch sie machte meinen Einkauf günstiger. Da wird der Tag zum Freund.
Danach ging es weiter zum Supermarkt und dann noch in die Lieblingsbäckerei. So kurz vor Fasching ist die Auswahl an Krapfen groß und in dieser Bäckerei (Bäckerei Gugel in Worzeldorf) gibt es sogar noch Käsekuchen mit Rosinen. Wie in meiner Kindheit. Daheim wartete ich dann noch die Getränkelieferung ab, bevor ich es mir auf der Couch gemütlich machte und etwas wegdöste.
Mein Kühlschrank ist jetzt wieder ordentlich gefüllt und auch die Snack-Schublade in der Küche steht nicht länger leer. Ja, ich bin Diabetiker und tue sehr viel dazu, dass es auch so bleibt. Warum auf etwas verzichten, was ich möchte und was mir schmeckt? Ich verzichte schon auf so viel im Leben. Schokopudding ist nunmal besser als Rohkost. Und Mars macht doch mobil, bei Arbeit, Sport und Spiel.
Erst am Abend widmete ich mich den Videospielen und schaute mir dann den Film des Tages an. Trotzdem werde ich diese Nacht gut und ruhig schlafen.
Film des Tages: Cabin in the Woods
Wieder ein Horror-Film, den ich nicht als solchen einstufen würde. Klar, manche Szenen entsprechen schon dem Genre. Alles in allem ist es für mich aber eine Horror-Komödie, unter anderem auch wegen der schauspielerischen Leistung. Mit den verschiedenen Monstern hat man sich so viel Mühe gegeben, da ist es ja schon fast eine Schande, dass man sie kaum sieht. Auch die vielen Anspielungen auf berühmte Horrorfilme in der Aufzug-Szene kann man leicht verpassen. Ich liebe diesen Film einfach, weil er sich eben nicht so ernst nimmt. Danach hat man nicht unbedingt Angst, sondern denkt sich eher ein WTF. Der Gastauftritt am Ende hat mich dann doch überrascht. Wie hat man es geschafft, diese Schauspielerin für so einen Film zu gewinnen?